Alexander der Große als Literaturfreund

Überhaupt war Alexander sehr wiss- und lernbegierig und ein großer Freund des Lesens. Die Ilias betrachtete er als ein Lehrbuch der Kriegskunst und nannte sie auch so. Er hatte von Aristoteles eine überarbeitete Ausgabe bekommen, die man nur die Ausgabe aus dem Salbenkästchen zu nennen pflegte.

Als ihm nämlich auf seinem Feldzug ein Kästchen überreicht wurde, welches unter den erbeuteten Reichtümern des Darius für das kostbarste Gepäck gehalten wurde, fragte er seine Freunde, welche Sache von Wert sie ihm darein zu legen rieten. Der eine nannte nun dies, der andere jenes; endlich sagte Alexander selbst: »Ich will die Iliade darin aufbewahren.« Diesen Umstand bezeugen nicht wenige glaubwürdige Geschichtsschreiber.

Als er nach Troja kam, setzte Alexander dem Denkmal seines großen Vorbildes Achill einen Kranz auf und pries ihn glücklich, weil er zu Lebzeiten in Patroklos einen treuen Freund und nach dem Tode in Homer einen großen Verkünder seiner Taten gefunden hatte. Als er in der Stadt herumging und die Sehenswürdigkeiten derselben betrachtete, fragte ihn ein Ortsansässiger, ob er die Leier des (Achillesmörders) Paris Alexander sehen wolle. »Die interessiert mich nicht die Bohne«, versetzte Alexander, »ich suche die Leier des Achill, worauf er die Siegestaten seiner Männer besungen hat.«


– Plutarch, Alexander, Lebensbeschreibung.

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Schon um deines Namens willen

Der Kampf des Alexander (British Library)

Der Kampf des Alexander (British Library)

Als Alexander der Große durch die jüngern Makedonier eine Festung erstürmen ließ, wandte er sich an einen, der auch Alexander hieß. »Schon um deines Namens willen«, sagte er, »musst du dich brav und tapfer halten.« Der Jüngling aber fiel während des ruhmvollen Kampfes, und dies tat dem König sehr leid.

aus: Plutarch, Alexander – Cäsar, Lebensbeschreibungen.

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→ Alexander’s Ragtime Band


Das Lied „Alexander’s Ragtime Band“ ist weder von einem Alexander noch ein Ragtime.

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Aus der Opernwelt: Händeleien mit Alexander

Händel mit König Georg I. auf einer Themsenfahrt.

Händel mit König Georg I. auf einer Themsenfahrt.


Der Barock-Komponist Händel aus Halle hieß zwar nicht Alexander, aber dafür hat er einigen seiner Werke diesen äußerst bezaubernden Namen gegeben.

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Rechtzeitig zur Weihnacht: Das ALEXIKON ist da

Haste schon dein Geschenk für Alexander?

Haste schon dein Geschenk für Alexander?

An alle Alexanderse und Alexe sowie Angehörige, es ist da – das ALEXIKON! Der Wissensschatz für alle, die Alex im Namen führen statt etwas im Schilde. Das Lexikon listet die wichtigsten Alexe der Weltgeschichte auf und Orte, wie den Alexanderplatz oder die Alexandrowka in Potsdam.

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→ Alex Dukagjini und die albanische Gastfreundschaft

Albanische Alpen, Foto: Alpinfo (CC-BY-SA-3.0)

Albanische Alpen, Foto: Alpinfo (CC-BY-SA-3.0)

„Alex“ Lekë Dukagjini war ein legendärer albanischer Fürst, der an der Seite Skanderbegs gegen die Osmanen gekämpft hat. Leke veranlasste außerdem die Sammlung albanischer Gewohnheitsrechte. Im Zweiten Weltkrieg rettete der „Kanun des Lekë Dukagjini“ vielen Juden das Leben. Seit dem Zusammenbruch des Sozialismus hingegen kostete die Blutrache des Kanun über 10.000 Menschenleben.

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→ Alexander Kruso: Robinsonade auf Hiddensee

Lutz Seilers Inselgeschichte »Kruso« über eine innere Republikflucht nach Hiddensee gilt als bester deutscher Roman des Jahres. Eine belesene Jury aus erlesenen Menschen hat das so entschieden. Der Roman ist nach einer Hauptfigur betitelt, die sich im Buch so vorstellt:

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Fundstück des Tages: Hier kommt Kurt

Daniela Pogade: Aus Schlotterhose wird Schlotterrose, in Berliner Zeitung, Nr. 231/2014, S. 12.

Daniela Pogade, Aus Schlotterhose wird Schlotterrose, in: Berliner Zeitung, Nr. 231/2014, S. 12.

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→ Alexandrina Victoria: Herrscherin über ein Weltviertel

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Ihr Name war Alexandrina Victoria von Kent, genannt Drina. Regiert hat sie allerdings als Queen Victoria, Königin von Großbritannien und Irland sowie Kaiserin von Indien, über ein Viertel der Welt. Hätte sie ihren ersten Vornamen beibehalten, wäre ihre 63jährige Regierungszeit als ›Alexandrinisches‹ und nicht als ›Victorianisches Zeitalter‹ in die Geschichte eingegangen.

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Charlotte von Preußen → Alexandra von Russland

Porträt der Kaiserin von 1836.

Porträt der Kaiserin von 1836.

Alexandra Fjodorowna war eine russische Zarin und preußische Prinzessin, die eigentlich Charlotte hieß. Sie war die älteste Tochter von Königin Luise sowie die Schwester von König Friedrich Wilhelm IV. Von einfachem Gemüt bewirkte sie einen deutsch-russischen Kulturaustausch.

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→ Alessandro Alessandroni: Im Western was Neues


Ennio Morricones Melodien in Italo-Western wie „Für ein paar Dollar mehr“, „The Good, The Bad and The Ugly“ und „Spiel mir das Lied vom Tod“ sind akustisches Weltkulturerbe. Die markanten Sounds dieser Filmmusiken kommen jedoch von Morricones Schulfreund Alessandro Alessandroni. Der Multi-Instrumentalist hat sich vor allem als Pfeiftalent hervorgetan.

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→ Alex Graham: Ein Hund namens Wurzel

Alex Graham war ein britischer Cartoonist und Comiczeichner. Seine bekannteste Schöpfung ist der Comicstrip ›Fred Basset‹, der einen Basset-Hound zum Helden hat und in Deutschland unter dem Titel ›Wurzel‹ läuft.

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