→ Alexandra von Dänemark: Queen of England

Alexandra zwischen ihren Töchtern Louise & Victoria

Alexandra zwischen ihren Töchtern Louise & Victoria


Sie war die Tochter des dänischen Königs, die Schwester des griechischen Königs und die Schwägerin des russischen Zaren. Durch ihre Hochzeit mit dem Prince of Wales war Alexandra von Dänemark neun Jahre lang Königin von Großbritannien sowie Kaiserin von Indien.

Alexandra ›Alix‹ von Dänemark
Alexandra Caroline Marie Charlotte Louise Julia
* 1. Dezember 1844 in Kopenhagen
† 20. November 1925 in Sandringham House, Norfolk

Alix war die älteste Tochter des dänischen Prinzen Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und seiner Frau Louise von Hessen-Kassel. Der Vater regierte ab 1863 als König Christian IX. in Dänemark. Durch eine geschickte Heiratspolitik konnte Christian verwandtschaftliche Beziehungen in viele europäische Königshäuser aufbauen, was ihm den Spitznamen „Schwiegervater Europas“ einbrachte.

Er verschenkte keine Zeit. Noch im Jahr seiner Thronbesteigung verheiratete Christian seine Tochter Alix mit Albert Edward, genannt Bertie, dem Prince of Wales. Im selben Monat wurde Christians Sohn Wilhelm zum König von Griechenland (1863–1913) gekrönt (während des Ersten Balkankriegs wurde Georg I. von dem mazedonischen Attentäter Alexander Schinas (1870–1913) in Thessaloniki erschossen). Schließlich verheiratete man Alix‘ Schwester Dagmar mit dem zukünftigen Zaren Alexander III., unter ihrem orthodoxen Taufnamen Maria Fjodorowna war sie von 1881 bis 1894 Russlands Kaiserin.

Auf Initiative der englischen Königin Victoria war die dänische Prinzessin Alexandra als potenzielle Ehefrau ihres Sohnes nach London eingeladen worden. Der überzeugte Junggeselle gab einer Heirat mit Alix zwar seine Zustimmung, blieb jedoch weiterhin seinen zahlreichen Mätressen treu, zu denen auch Jennie Churchill, die Mutter von Winston Churchill, gehörte. Alexandra von Dänemark war nun Princess of Wales, ein Höflichkeitstitel, den sie bis zum Tod ihrer fidelen Schwiegermutter Queen Victoria am 22. Januar 1901 führen würde. Erst dann wurde aus Bertie King Edward VII. und aus Alexandra nach vierzig Ehejahren eine Königin.

Das Paar hatte insgesamt sechs Kinder. Der Erstgeborene und somit Thronfolger Albert Victor, der wie sein Vater als ausschweifender Lebemann galt, starb im Alter von 28 Jahren an der Grippe. In literarischen Fiktionen und Verschwörungstheorien wird der Thronfolger des öfteren mit Jack the Ripper in Verbindung gebracht. Der frühe Tod ihres Sohnes Albert Victor war für Alexandra ein schwerer Schock. Sie beließ sein Zimmer so, wie er es hinterlassen hatte. (Queen Victoria hatte übrigens dasselbe mit dem Zimmer ihres frühverstorbenen Ehemanns Albert getan.) An seiner Statt wurde nach dem Tod von Bertie 1910 der Zweitgeborene George zum König von Großbritannien und Irland. Alexandra trug noch 15 Jahre bis zu ihrem Tod den Höflichkeitstitel der Königinmutter.

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Foto: Wikipedia

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