→ Alexander Ebert: Hippie, Hip-Hop & Heroin

Wer in Suchmaschinen nach Alexander sucht, entdeckt zuweilen einen zerzausten Hipster-Jesus, der auf einer Gitarre eingängige Melodien schrammelt. Mit Titeln wie ›Truth‹ oder ›A Million Years‹ erzielte der Frontmann von Edward Sharpe & the Magnetic Zeros international Aufmerksamkeit als Solokünstler.

»This is Alexander – I’m Alexander.«


Alexander Michael Tahquitz Ebert
* 12. Mai 1978 in Los Angeles

Der Mann mit dem deutsch klingenden Namen wurde im kalifornischen El Pueblo de la Reina de Los Ángeles geboren. Da sein Vater als Psychotherapeut arbeitete, neigte Alexander schon frühzeitig zur Introspektion. Das Interesse an der Selbstbeobachtung verführte Alex Ebert zu waghalsigen Drogenexperimenten. Vor allem der Tod übte auf Alexander eine ungewöhnliche Faszination aus. In einem Interview mit der New York Times gesteht er: »I was obsessed with death since I was little.« Als er einem Freund anvertraute, er würde deswegen gern einmal Opium probieren, machte dieser ihn mit Heroin bekannt und die Drogenexperimente entwickelten sich zur gefährlichen Sucht.

Seine erste Band Ima Robot veröffentlichte zwischen 2003 und 2010 drei Langspielplatten. Während einer Entziehungskur entwickelte Alexander das Alter Ego Edward Sharpe. Später erklärte er, dass ihm der neue Name eine Identität zurückgegeben habe, die ihm half, seine Sucht zu überwinden. Aus einer Liebesbeziehung zu der Sängerin Jade Castrinos entsprang die Idee zu einer gemeinsamen Indie-Folk-Band. Bei Edward Sharpe & the Magnetic Zeros handelt es sich um eine Art Hippie-Kommune von bis zu zehn Musikern, zu der viele Langzeitfreunde von Alexander gehören. Nach einer Zeit unter dem Pseudonym Edward Sharpe trat Alex Ebert 2011 wieder unter seinem bürgerlichen Vornamen auf. ›Alexander‹ hieß auch sein Debütalbum als Solokünstler, das einige Bekanntheit erreichte. Die Single-Auskopplung ›Truth‹ war in einer Episode der vierten Staffel von ›Breaking Bad‹ zu hören.

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Heimat: www.alexanderebert.com

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Über Alexander

Ich bin außer mir.
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